Häufige Fragen rund ums BHKW
Von Wirtschaftlichkeit über Technik bis Wartung: Hier finden Sie die Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
Wirtschaftlichkeit
Ab wann lohnt sich ein Blockheizkraftwerk?
Als Faustregel: ab einem jährlichen Wärmebedarf von rund 150.000 kWh und mindestens 3.000–4.000 Betriebsstunden pro Jahr. Je höher der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms, desto schneller amortisiert sich die Anlage – typischerweise in 4 bis 8 Jahren. Eine erste Einschätzung liefert unser BHKW-Rechner.
Welche Förderungen gibt es?
Das KWK-Gesetz vergütet bei Anlagen bis 50 kW jede erzeugte Kilowattstunde: 8 ct/kWh für selbst verbrauchten und 16 ct/kWh für eingespeisten Strom – für 30.000 Vollbenutzungsstunden. Dazu kommen EEX-KWK-Index, vermiedene Netzentgelte, die Energiesteuer-Erstattung (§53a EnergieStG) und regionale Programme. Details auf unserer Förderseite.
Was passiert mit Strom, den ich nicht selbst verbrauche?
Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet: mit dem KWKG-Zuschlag von 16 ct/kWh plus dem „üblichen Preis“ (EEX-KWK-Index, quartalsweise ermittelt) plus vermiedenen Netzentgelten. Der integrierte, geeichte Stromzähler erfasst alles automatisch.
Technik
Wie funktioniert Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)?
Ein Gasmotor treibt einen Generator an, der Strom erzeugt. Die dabei entstehende Motor- und Abgaswärme wird nicht verschwendet, sondern für Heizung und Warmwasser genutzt. So erreichen BHKW Gesamtwirkungsgrade von über 100 % (bezogen auf den Heizwert Hi), während Zentralkraftwerke inklusive Netzverlusten nur etwa 40 % schaffen. Dezentrale Erzeugung vermeidet zudem Übertragungsverluste.
Was bedeutet der Modulationsbereich?
Der Modulationsbereich beschreibt, in welchem Leistungsbereich die Anlage ihre Abgabe stufenlos an den Bedarf anpasst. A-TRON Helios modulieren von 20 bis 100 % – die Anlage läuft auch bei geringem Wärmebedarf wirtschaftlich weiter, statt ständig ein- und auszuschalten („takten“).
Was ist ein Brennwerttauscher (eco-Variante)?
Der Brennwerttauscher gewinnt zusätzliche Wärme aus dem Abgas zurück, indem er den enthaltenen Wasserdampf kondensiert. Die eco-Varianten erreichen damit Gesamtwirkungsgrade bis 110,5 % – besonders effektiv bei Rücklauftemperaturen unter 55 °C.
Sind A-TRON BHKW wasserstofftauglich?
Ja. Alle Helios-Modelle sind für Beimischungen von bis zu 40 % Wasserstoff zertifiziert und damit für die dekarbonisierte Gasversorgung der Zukunft gerüstet. Alternativ laufen sie mit Erdgas, Flüssiggas oder Biogas.
Wie laut ist ein A-TRON BHKW?
Dank serienmäßiger Schallkapsel liegt der Schalldruckpegel laut technischem Datenblatt bei ≤ 55 dB(A) (Helios 20/25) bzw. ≤ 54 dB(A) (Helios 50) in 1 m Abstand (DIN 45635-11) – etwa so laut wie ein normales Gespräch.
Passt ein BHKW in meinen bestehenden Heizungskeller?
In den allermeisten Fällen ja: Die Helios-Modelle messen ab 1.416 × 860 × 1.367 mm und können zerlegt eingebracht werden – sie passen also durch normale Kellertüren. Vorlauftemperaturen bis 95 °C machen sie kompatibel mit Bestandsheizungen; der vorhandene Kessel bleibt als Spitzenlastkessel bestehen.
Lässt sich das BHKW in meine Gebäudeleittechnik einbinden?
Ja, über das Industrieprotokoll Modbus binden Sie Ihr A-TRON BHKW in jede gängige GLT ein. Zusätzlich bietet das webbasierte A-TRON Control Center Visualisierung, Datenmonitoring und Fernzugriff – auch mobil.
Betrieb & Wartung
Wie aufwendig ist die Wartung?
Geringer als bei vielen anderen Anlagen: Der automatische Ölwechsel hält die Ölqualität konstant und schützt den Motor, die Fernüberwachung erkennt Auffälligkeiten frühzeitig. Mit einem Vollwartungsvertrag ist die komplette Instandhaltung inklusive Verschleißteilen abgedeckt – mit 48h-Reaktionszeit.
Wer kümmert sich um Förderanträge und Meldepflichten?
Wir. Von der BAFA-Zulassung über die Anmeldung beim Netzbetreiber bis zum Marktstammdatenregister: A-TRON begleitet Sie durch alle Formalitäten, damit Ihre Förderung vom ersten Tag an fließt.
Wie lange dauert die Installation?
Die Anlagen werden anschlussfertig montiert geliefert. Nach der Einbringung dauern Aufstellung, hydraulische und elektrische Einbindung sowie Inbetriebnahme je nach Objekt typischerweise nur wenige Tage – die Wärmeversorgung Ihres Hauses läuft währenddessen weiter.